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27.11.2007 


Dr. H. Werner Utz feiert 60. Geburtstag
Herausragende Unternehmerpersönlichkeit mit BodenhaftungDr. H. Werner Utz, Vorstandsvorsitzender der Uzin Utz AG, Ulm, feierte am 24. November seinen 60. Geburtstag. Das in Ulm geborene Geburtstagskind hat in über einem Viertel Jahrhundert aktiver Rolle Uzin Utz vom reinen Familienunternehmen zu einer Unternehmensfamilie geführt: Als der promovierte Diplomkaufmann 1978 in die damalige Personengesellschaft als Komplementär eintrat, brachte er mit seinem visionären Denken frischen Wind in die Bauchemie. Damals beschäftige der führende Entwickler und Hersteller von chemischen Systemprodukten und Komplettanbieter für die Fußbodentechnik sowie Maschinen für die Bodenbearbeitung gerade einmal 100 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von 12 Millionen Euro (i.V. 2006: rund 660 Mitarbeiter, rund 150 Mio. Euro Umsatz).
Seit der Umwandlung des Unternehmens und 1997 in eine AG und dem anschließenden Börsengang fungiert Dr. Utz als Vorsitzender des Vorstands. Der Vater von Drillingen ist darüber hinaus zuständig für die Ressorts Strategie, Marketing, technischer Produktservice und Produkttechnik. Weiterhin bekleidet er verschiedene Aufsichtsrats- und Beiratsfunktionen in anderen Unternehmen.
1980 hatte sich sein Vater Willi Utz, der das Unternehmen bis dahin in zweiter Generation geführt hatte, aus der aktiven Unternehmenspolitik verabschiedet. Dies war der Startschuss für seinen Sohn, die Weichen für das zu stellen, wofür die Uzin Utz Gruppe heute steht: Wachstum, ständige Innovations- und Veränderungskraft, Erfolgswille und Dynamik. 1980 wurde das Unternehmen in eine GmbH & Co. KG mit Dr. Utz als alleinigem geschäftsführenden Gesellschafter umgewandelt.
Die Bestrebungen, in den USA Fuß zu fassen, nahmen 2006 konkrete Gestalt an: Mit der UFLOOR Systems Inc., Greensboro, North Carolina, wurde der Grundstein für zukünftige Aktivitäten gelegt.
Vorreiterrolle bei umweltfreundlichen Produkten
Anfang der 80er Jahren startete Uzin als erstes Unternehmen in der Branche damit, das Klebstoffsortiment nach Umweltgesichtspunkten auszurichten. Seitdem prägt dieser Aspekt die Produktentwicklung. Es begann mit lösemittelarmen Produkten über lösemittelfreie Systeme bis zu den heutigen emissionsarmen Klebstoffen. Die 1996 auf dem Markt eingeführte Ökoline Reihe korrelierte mit dem veränderten Umweltgedanken der Bevölkerung und trat ihren Siegeszug bei Handwerk, Handel und Endverbraucher an. „Wir wollten frühzeitig den Aspekt des gesellschaftlichen Umweltwandels aktiv in unsere Unternehmenspolitik mit einbeziehen. Wir wollten agieren und nicht reagieren und waren damit lange Zeit Vorreiter in Sachen umweltgerechter Verlegewerkstoffe in unserer Branche. 2011 möchten wir die Produktion lösemittelhaltiger Produkte bei uns einstellen, das haben wir auch klar gesagt“, so Dr. Utz.



