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13.11.2007          

ZDB: Verhaltenere Erwartungen nehmen zu

 
Anders als im Oktober 2006 berichten die rd. 35.000 Mitgliedsbetriebe des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes in diesem Jahr nicht über Aufhellungen der Konjunktur. Damit setzt sich der negative Trend der Lagebeurteilung  der Vormonate fort. Positive Einschätzungen fehlen fast gänzlich. Die im Vormonat noch verzeichneten Aufhellungen im Straßenbau haben sich nicht fortgesetzt.  Das ist die Quintessenz der monatlichen Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes unter seinen Mitgliedsbetrieben für Oktober 2007.

Diese Einschätzung wird wesentlich geprägt von tendenziell rückläufigen Auftragseingängen. Diese betreffen vor allen Dingen den Wohnungsbau und den Straßen- und Tiefbau. Eher unverändert sind die Meldungen zum gewerblichen Bau und Hochbau.

Die Bautätigkeit ist unverändert. Meldungen über gestiegene Bautätigkeit sind ausgeblieben. Dies geht einher mit den Einschätzungen zur Anzahl der Beschäftigten. Der Stand wird in West und Ost als unverändert charakterisiert. Behindert wird die Bautätigkeit wie auch in den Vormonaten durch Zahlungsverzögerungen der Auftraggeber.

Die Reichweite der  Auftragsbestände stagniert überregional im Westen im Hochbau mit 1,9 Monaten und 1,2 Monaten im Osten auf extrem niedrigem Niveau. Im Tiefbau wird im Westen über alle Regionen von deutlich nachlassenden Auftragsbeständen berichtet. Die Reichweite sank gegenüber den Vormonaten von durchschnittlich 2,4 Monaten auf 2,0 Monate.
Die Einschätzung zu den Baupreisen bleibt stabil. Das Baupreisniveau wird bundesweit als unverändert gemeldet.
Im September sind die Betriebe nahezu einhellig noch von unveränderten Entwicklungen ausgegangen. Nun werden die Geschäftslage und die Auftragseingänge deutlich verhaltener eingeschätzt.  Die Preisentwicklung wird als stabil, aber zu niedrig erwartet
 
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